Messelandschaft in Holland verändert sich – trockene HISWA geht in Rente

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Bei den Nachbarn gibt es eine trockene und eine nasse Hiswa. Dabei handelt es sich um Bootsausstellungen. Die eine in der Halle, die andere In-Water. Die erste wurde dieses Jahr noch spektakulär beendet – wegen Corona. Jetzt ist klar: Sie öffnet nie wieder. Die nasse Hiswa startet online durch

Das hatte es so auch noch nicht gegeben: Eine Messe öffnet und schließt nach anderthalb Tagen vorzeitig wieder. Der Grund: Corona. Geschehen in diesem Jahr im März in Amsterdam bei der Hiswa auf dem dortigen Messegelände. Nun teilt die Messegesellschaft RAI in Amsterdam mit, dass die trockene Hiswa, wie sie im Volksmund heißt, in Rente geht. Nach 65 Ausgaben sei nun endgültig Schluss, die Besucherzahlen gaben zuletzt keinen Anlass zur Freude, die Coronaschließung war der endgültige Todesstoß.

Die Forderung aus der Branche war eindeutig: EIN starkes Wassersportevent im Land. Und das wird künftig die Hiswa te Water im September in Lelystad sein. Die findet zwar dieses Jahr virtuell statt, ab 2021 plant man wieder mit einer lebhaften Messe im Bataviahafen. Im März wird es dann jedoch keine Ausstellung mehr zum Saisonanfang geben. Das ist schade aber aus Sicht der Branche eine gute Nachricht, da die Kosten für Messen nicht unerheblich sind.

 

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