Little Italy in Veere: 1611

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Über 400 Jahre alte Mauern, eine offene Küche und ganze zwei Terrassen erwarten den Besucher im 1611 in Veere. Dabei kommt die echte Überraschung auf dem Teller. Gutes italienisches Essen. Buon Appetito!

Eine Pizza mit einem für nordeuropäische Verhältnisse ziemlich knusprigen Rand, leckere Pasta und knackige Salate. Dazu gute Getränke und ein urig-modernes Ambiente. Was will man mehr? Ach ja: Das ganze ist direkt gegenüber vom Hafen, wenige Schritte vom eigenen Schiff sind ebenfalls Teil des Gesamtpaketes.

Egal, ob man vorne auf der Terasse mit Blick aufs Wasser, drinnen im hohen Essraum oder hinten auf der Innenhofveranda Platz nimmt, es gibt immer was zum hinschauen. Drinnen wird gekocht und das alte Gemäuer lädt zum Blicke schweifen lassen. Gleiches gilt fürs Ambiente achtern. Einblicke in das Leben hinter den Fassade des pittoresken Veere. Das gefällt. Und vorne? Ja, da gibt es den gratis Blick auf den Hafen. Wäre doch gelacht, wenn da zwischen Pasta und Dolci nicht ein Manöver ind ie Hose ginge…

Von außen wird klar, warum es 1611 heißt: Es ist das Baujahr des Hauses

Kulinarisch wartet 1611 mit Erwartbarem, aber leckerem Essen. Ein gute Pizza erkennt man Teig. ist er dünn und knusprig, ist der Rest fast schon egal. Ja, es geht dünner und knuspriger, für niederländische Verhältnisse geht das aber in Ordnung. Obendrauf frischer Ruccola und leckere Burrata. Passt! Und die Pasta? Auch gut. Lecker al dente, mit schmackhafter Soße. Was will man mehr. Nachher gabs leckeren Kaffee mit einem süßen Kuss aus Sizilien. Auch gut. Leider fehlte vorher das Brot auf dem Tisch, denn leckeres Olivenöl stand dort sehr wohl. Aufpreis für Leitungswasser auf dem Tisch ist ebenso ein wenig unintalienisch. Dennoch: 1611 hat Spaß gemacht. Kann man machen. Oder?

www.1611.nl

Schreiben Sie uns: Wie sind ihre Erlebnisse in dem Haus? redaktion@stegfunk.de 

Übrigens: Im gleichen Haus kann man auch übernachten. Heißt dann Hotel de Heeren.

www.hoteldeheeren.nl

 

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